Seit Entdeckung der Fotografie hat sich diese bis in die Gegenwart stark gewandelt. Die Faszination daran ist bis heute jedoch ungebrochen und es fotografieren immer mehr Menschen. Moderne Fototechnologien sind erschwinglicher geworden und die Qualität preisgünstigster Kameras ist phänomenal. Auch in unserer schnelllebigen Welt bleibt das Foto ein Zeitdokument, ähnlich wie vor 80 Jahren, doch die Art damit umzugehen hat sich dramatisch geändert. Digitale Fotografie und elektronische Bildbearbeitung verändern unser Sehen umfassend.

Persönliche Ansprüche an Perfektion, an individuelle Gestaltung, etwa einer Portrait- oder Landschaftsfotografie, sind im gleichen Maß gestiegen, wie die Vielzahl von Fotokameratypen und Bildbearbeitungsmöglichkeiten. Dennoch ist die professionelle Fotografie kein rein intuitiver Vorgang. Man muss über praktisches Wissen verfügen um Bilder erstellen zu können, die gefallen oder den gar Betrachter faszinieren. Ein Fotograf muss handwerkliche Routine schnell abrufen können, wenn er Gesehenes bildnerisch perfekt umsetzen will.

Ein wirkungsvoller Weg zur handwerklichen Beherrschung der Fotografie ist es, von einem erfahrenen Trainer zu lernen und erprobtes Wissen direkt eigenständig unter dessen Anleitung umzusetzen.

Bei einer Auswahl frischer Tapas und ein paar Gläsern Rioja wurde von uns, Harald BellachMichael Hetzner und Thomas Gauck im Dezember 2012 die Idee des Lernkonzeptes FotografieCampus geboren.